Wir bieten Tieren ein Zuhause. Dabei ist es irrelevant, ob es sich um ein sogenanntes „Haustier“ oder „Nutztier“ handelt.
Diese Begrifflichkeiten lehnen wir grundsätzlich ab.
Mit einer Pat*innenschaft oder Mitgliedschaft kann man diese Arbeit unterstützen.
Nass klebt er, trocken wird er hart wie Stein. Für Gemüseanbau nicht gerade der einfachste Boden.
Für Market Gardening hieß das: kein einfacher Start. Erst kam eine Spende Humuserde, dann konnten die ersten Beete entstehen.
Auf der gespendeten Humuserde entstanden die ersten Beete. Seitdem wächst der eigene Boden Schritt für Schritt nach. Die Beetplanung läuft über ein selbst gebautes Tool, die Bewässerung automatisch darüber.
Ein Öko-Standard für Landwirtschaft auf rein pflanzlicher Grundlage — ohne Tierhaltung und ohne Dünger tierischen Ursprungs.
Mit rein pflanzlicher Düngung: Leguminosen, Gründüngung, Transfermulch.
Statt Erde zuzukaufen — das war ja genau unser Startpunkt.
Mit Mischkulturen und Blühstreifen, über und im Boden.
Grünschnitt, Erntereste, Küchenreste — statt Abfall wird daraus mit der Paca Digestora Silva wieder Erde.
Anleitung und Details: veganbullerbyn.de/Paca
Was ist hier eigentlich schon da? Und was lässt sich damit machen?
Auf einem Hof entsteht ständig Material. Pflanzen wachsen, Pflanzen werden geschnitten, es gibt Erntereste, es gibt Aushub, es liegt etwas herum.
Manchmal muss man nur die Perspektive ändern, um darin eine Ressource zu sehen. Beim Kompost und Lehm ist genau das passiert.
Letztes Jahr wurde für die Schweine ein Tunnel gegraben. Dabei kam er zum Vorschein — überall. Dasselbe Material, mit dem in Kolumbien gebaut wurde, lag die ganze Zeit hier. Für die Beete bleibt er schwierig, daran ändert sich nichts. Aber er kann noch etwas anderes.
ein Hindernis, das wir mit Kompost langsam überschreiben.
ein Baustoff, der sofort brauchbar ist. Ohne Zukauf, ohne Transport.
Lehm aus dem Tunnelaushub, Stroh, ein altes Wagenrad, leere Flaschen, Schilf vom Teichrand. Kein fertiges Bauset — sondern die Frage, was aus dem Vorhandenen entstehen kann.
Daraus lässt sich auch ein Bildungsangebot machen. Lehm kann man in die Hand nehmen, mischen, eine Wand bauen — und direkt sehen, was funktioniert.